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In welchen Branchen ist Hautschutz besonders wichtig?

Das Foto zeigt eine Kundin, der vom Friseur am Waschtisch die Haare gewaschen werden. Der Friseur trägt dünne schwarze Handschuhe, während er mit Shampoo und Wasser hantiert.

Es gibt zwei wesentliche Risikogruppen

  1. Risiko Hautkrebs
  2. Risiko Hautekzeme

 

Hautkrebs-Risiko

Viele Erwerbstätige arbeiten im Freien. Damit sind sie als “Outdoorworker” nicht nur in der Freizeit, sondern oft auch im Beruf der Sonnenstrahlung “ausgesetzt”.

Heute ist die Wissenschaft davon überzeugt, dass bestimmte Hautkrebserkrankungen durch langjährige UV-Strahlung der Sonne auch “arbeitsbedingt” verursacht werden können. 

Hautekzeme-Risiko

Besonders betroffen sind die Branchen

  • Gesundheitsdienst
  • Friseurgewerbe
  • Metallbetriebe
  • Reinigungsunternehmen
  • Gastronomie.

Meist handelt es sich um Handekzeme. Das sind Entzündungen der Haut, die häufig nässen, Bläschen bilden und durch Hautrisse sehr schmerzhaft sein können. Hervorgerufen werden sie überwiegend durch Feuchtarbeiten, also dem wiederholten Kontakt mit Wasser und Reinigungsmitteln. Aber auch der Umgang mit anderen Flüssigkeiten oder das Arbeiten mit Handschuhen kann Hauterscheinungen verursachen. Werden Ekzeme nicht rechtzeitig behandelt, können sie chronisch werden und im weiteren Verlauf zur Aufgabe der beruflichen Tätigkeit zwingen.

Quelle: DGUV

Das Bild zeigt einen Outdoor-worker, also eine Beschäftigung im Aussenbereich. Dort ist durch den Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung zum Schutz vor UV-Strahlen und die Festlegung von Hautschutz-Massnahmen zu veranlassen. Betroffen sind Tätigkeiten im Baugewerbe, Kindergarten, Montagearbeiten, Straßenbau u.ä.m.

Bild: © twixx – Fotolia