Gespräche, Telefonate und unterschiedliche Tätigkeiten können konzentriertes Arbeiten im Büro erheblich stören. Gute Büroakustik beginnt deshalb nicht erst bei Schallabsorbern, sondern bereits bei der Planung von Räumen, Arbeitsplätzen und Tätigkeiten.
In diesem Beitrag
01 Warum Lärm im Büro nicht immer laut sein muss
Lärm im Büro entsteht nicht erst dann, wenn ein hoher Schallpegel erreicht wird. Auch Gespräche, Telefonate, Tastaturgeräusche oder andere Arbeitsgeräusche können erheblich stören – insbesondere dann, wenn eine Tätigkeit hohe Konzentration erfordert.
Besonders störend ist häufig verständliche Sprache. Unser Gehirn verarbeitet Gespräche in der Umgebung nahezu automatisch. Wer einen anspruchsvollen Text schreibt, Berechnungen durchführt, programmiert oder andere konzentrierte Tätigkeiten erledigt, kann deshalb schon durch ein einzelnes Telefonat am Nachbararbeitsplatz immer wieder aus seiner Arbeit gerissen werden.
Entscheidend ist daher nicht allein die Frage: Wie laut ist es im Büro? Ebenso wichtig ist: Welche Tätigkeiten werden ausgeführt und wie störanfällig sind sie?
Ein Büro muss nicht besonders laut sein, um bei konzentrierter Arbeit erheblich zu stören.
02 Erst die Tätigkeiten betrachten – dann die Arbeitsplätze verteilen
Bei der Planung eines Büros sollte deshalb nicht zuerst gefragt werden: Wie viele Schreibtische passen in den Raum? Entscheidend ist zunächst, welche Tätigkeiten dort gleichzeitig stattfinden sollen.
Ein typisches Beispiel: Sechs Beschäftigte arbeiten gemeinsam in einem Büro. Fünf von ihnen benötigen über längere Zeit hohe Konzentration. Eine weitere Person telefoniert häufig, führt spontane Gespräche und stimmt sich intensiv mit Kunden oder Kollegen ab. Keine dieser Tätigkeiten ist für sich genommen problematisch – problematisch ist ihre unmittelbare räumliche Kombination.
Genau hier beginnt gute Büroplanung. Tätigkeiten mit unterschiedlichen akustischen Anforderungen sollten möglichst voneinander getrennt werden. Dafür kommen beispielsweise Zonierungen, ausreichende Abstände, akustisch wirksame Abschirmungen, separate Besprechungsbereiche oder Telefon- und Besprechungskabinen infrage.
Die auf dem Titelbild dargestellte Kabine ist deshalb nicht bloß modernes Büromobiliar. Sie kann eine konkrete organisatorische und raumakustische Maßnahme sein: Telefonate und kurze Besprechungen werden aus dem Bereich konzentrierter Einzelarbeit herausgenommen.
Gute Büroakustik beginnt nicht mit Schallschutzmaterial – sondern mit der richtigen Zuordnung von Raum, Arbeitsplatz und Tätigkeit.
03 Büroakustik bereits in der Planungsphase berücksichtigen
Die beste Möglichkeit, störenden Lärm im Büro zu vermeiden, besteht bereits vor dem Einzug. Solange Wände, Türen, Arbeitsplätze und Möblierung noch geplant werden, lassen sich unterschiedliche Tätigkeiten räumlich voneinander trennen. Später ist das häufig nur noch mit zusätzlichem Aufwand möglich.
Dabei sollte die Büroplanung nicht allein von Raumgrößen und der Anzahl der vorgesehenen Arbeitsplätze ausgehen. Entscheidend ist auch, wie die Beschäftigten tatsächlich arbeiten: Wer benötigt über längere Zeit Ruhe und Konzentration? Wer telefoniert häufig? Wo finden spontane Abstimmungen statt? Welche Beschäftigten arbeiten regelmäßig gemeinsam und welche Tätigkeiten sollten akustisch voneinander getrennt werden?
Aus dieser Tätigkeitsanalyse kann die räumliche Struktur entwickelt werden. Bereiche für konzentrierte Einzelarbeit sollten möglichst nicht unmittelbar neben häufig genutzten Kommunikationsbereichen liegen. Besprechungsräume, Telefonkabinen oder andere Rückzugsmöglichkeiten können Gespräche aufnehmen, die ansonsten im offenen Büro stattfinden würden. Auch Verkehrswege, Drucker- und Kopierbereiche sowie andere regelmäßig genutzte Einrichtungen sollten so angeordnet werden, dass sie konzentriertes Arbeiten möglichst wenig beeinträchtigen.
Erst danach folgt die eigentliche raumakustische Gestaltung. Decken, Wände, Boden, Möblierung und gegebenenfalls zusätzliche Schallabsorber beeinflussen, wie stark sich Sprache und andere Geräusche im Raum ausbreiten. Besonders in größeren oder offenen Bürobereichen reicht es deshalb nicht aus, lediglich einzelne schallabsorbierende Elemente nachträglich hinzuzufügen. Raumaufteilung und akustische Gestaltung müssen zusammen gedacht werden.
Dabei geht es nicht darum, ein Büro möglichst geräuschlos zu machen. Ziel ist eine Arbeitsumgebung, in der die jeweilige Tätigkeit ohne vermeidbare akustische Störungen ausgeführt werden kann.
Gute Büroakustik wird geplant – nicht nachträglich an die Wand geklebt.
04 Was gute Raumakustik im Büro ausmacht
Ob ein Büro akustisch angenehm oder störend wirkt, hängt nicht allein davon ab, wie laut einzelne Geräusche sind. Ebenso wichtig ist, wie sich der Schall im Raum ausbreitet und wie lange er dort wahrnehmbar bleibt.
Harte Flächen wie Glas, Beton, glatte Wände oder andere schallreflektierende Oberflächen werfen Schall in den Raum zurück. Gespräche, Telefonate und Arbeitsgeräusche können dadurch über größere Entfernungen wahrnehmbar bleiben. In einem ungünstig gestalteten Büro entsteht so schnell eine Geräuschkulisse, bei der sich Beschäftigte gegenseitig stören.
Eine gute Raumakustik versucht deshalb, die Ausbreitung störender Geräusche zu begrenzen. Schallabsorbierende Decken, Wandflächen, geeignete Möblierung, akustisch wirksame Trennelemente oder andere Absorber können dazu beitragen. Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viele Akustikelemente einzubauen, sondern sie dort einzusetzen, wo sie für die jeweilige Raumnutzung wirksam sind.
Besonders wichtig ist die Sprachverständlichkeit über größere Entfernungen. Was im Besprechungsraum erwünscht ist, kann im offenen Büro gerade zum Problem werden: Das deutlich verständliche Telefonat eines Kollegen zieht automatisch Aufmerksamkeit auf sich und unterbricht konzentriertes Arbeiten. Gute Büroakustik soll deshalb nicht jedes Geräusch beseitigen, sondern verhindern, dass Sprache und andere störende Geräusche unnötig weit durch den Arbeitsbereich getragen werden.
Auch die Nachhallzeit spielt dabei eine Rolle. Vereinfacht beschrieben gibt sie an, wie lange ein Geräusch im Raum nachwirkt. Viele harte und reflektierende Flächen können den Nachhall verstärken; ausreichend schallabsorbierende Flächen reduzieren ihn. Die erforderliche akustische Gestaltung hängt jedoch immer von Raumgröße, Möblierung, Nutzung und den dort ausgeübten Tätigkeiten ab.
Deshalb lässt sich gute Büroakustik nicht auf einen einzelnen Messwert oder den Kauf eines bestimmten Akustikprodukts reduzieren. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Tätigkeit, Raumaufteilung, Schallabsorption und Abschirmung.
Gute Büroakustik bedeutet nicht möglichst wenig Geräusch – sondern möglichst wenig störenden Schall am falschen Arbeitsplatz.
05 Wenn Beschäftigte sich gegenseitig stören – Ursachen systematisch ermitteln
Wenn Beschäftigte über Lärm oder Störungen im Büro klagen, sollte nicht sofort nach einer technischen Lösung gesucht werden. Ein zusätzlicher Schallabsorber, eine Stellwand oder ein neuer Bodenbelag kann sinnvoll sein – muss aber nicht die tatsächliche Ursache des Problems treffen.
Zunächst sollte deshalb geklärt werden: Wer oder was stört wen – bei welcher Tätigkeit und in welcher Situation?
Ein typisches Beispiel aus der Praxis: Sechs Beschäftigte sitzen gemeinsam in einem Büro. Fünf von ihnen bearbeiten überwiegend Aufgaben, die längere Phasen konzentrierten Arbeitens erfordern. Eine Person telefoniert dagegen häufig, spricht vergleichsweise laut und muss sich regelmäßig mit anderen abstimmen. Der Arbeitsplatz dieser Person ist nicht „zu laut“ und ihr Verhalten muss auch nicht unangemessen sein. Die Tätigkeiten passen lediglich akustisch nicht gut zusammen.
Bei einer Begehung sollte deshalb nicht nur auf den Raum, sondern vor allem auf die tatsächliche Arbeitssituation geachtet werden. Hilfreiche Fragen sind beispielsweise:
- Welche Tätigkeiten werden an den einzelnen Arbeitsplätzen ausgeführt?
- Welche Tätigkeiten verlangen besondere Konzentration?
- Wo und wie häufig wird telefoniert oder miteinander gesprochen?
- Treten die Störungen ständig oder nur zu bestimmten Zeiten auf?
- Wie weit sind Gespräche innerhalb des Büros verständlich?
- Gibt es Rückzugs-, Telefon- oder Besprechungsmöglichkeiten?
- Können Arbeitsplätze oder Tätigkeiten anders angeordnet werden?
- Verstärkt die Raumakustik die vorhandenen Störungen?
Dabei ist auch das Gespräch mit den Beschäftigten wichtig. Sie können meist sehr genau beschreiben, wann und wodurch ihre Arbeit unterbrochen wird. Solche Hinweise sind zunächst keine fertige Bewertung, sondern eine wichtige Grundlage für die weitere Gefährdungsbeurteilung.
Erst wenn die Ursache ausreichend klar ist, sollte über Maßnahmen entschieden werden. Manchmal genügt eine andere Arbeitsplatzanordnung. In anderen Fällen helfen organisatorische Regeln, Rückzugsmöglichkeiten, Telefonkabinen oder akustische Maßnahmen. Bei komplexeren Situationen kann zusätzlich eine fachkundige raumakustische Untersuchung oder Messung erforderlich sein.
Entscheidend ist: Nicht der vermeintlich „laute Kollege“ ist das Problem, sondern häufig eine Arbeitsorganisation oder Raumgestaltung, die unterschiedliche Tätigkeiten nicht ausreichend berücksichtigt.
Erst die Störung und ihre Ursache ermitteln – dann die passende Maßnahme auswählen.
06 Maßnahmen gegen Lärm und Störungen im Büro
Ist die Ursache der Störung bekannt, können geeignete Maßnahmen festgelegt werden. Dabei sollte nicht nach einer einzelnen Standardlösung gesucht werden. Die wirksamste Maßnahme hängt davon ab, wodurch die Störung tatsächlich entsteht.
Im Arbeitsschutz gilt grundsätzlich: Maßnahmen sollten möglichst an der Ursache ansetzen. Für die Büroakustik bedeutet das, zunächst räumliche und technische Möglichkeiten zu prüfen, anschließend organisatorische Lösungen und erst danach das Verhalten einzelner Beschäftigter in den Mittelpunkt zu stellen.
Räume und Arbeitsplätze sinnvoll gestalten
Oft lässt sich bereits durch eine andere Anordnung viel erreichen. Beschäftigte mit ähnlichen Tätigkeiten und vergleichbaren Anforderungen an Ruhe und Kommunikation können räumlich zusammengefasst werden. Arbeitsplätze mit häufigen Telefonaten oder Abstimmungen sollten möglichst nicht unmittelbar zwischen Arbeitsplätzen liegen, an denen dauerhaft hohe Konzentration erforderlich ist.
Auch Laufwege, Drucker, Kopierer und andere häufig genutzte Bereiche können Störungen verursachen. Ihre Lage sollte deshalb in die Betrachtung einbezogen werden.
Wo eine räumliche Trennung nicht möglich ist, können akustisch wirksame Stellwände, Möblierung, Wand- oder Deckenabsorber dazu beitragen, die Schallausbreitung zu begrenzen. Entscheidend ist jedoch auch hier die richtige Anordnung und Dimensionierung.
Kommunikation aus Ruhezonen herausnehmen
Nicht jedes Gespräch muss am eigenen Schreibtisch stattfinden. Für längere Telefonate, Videokonferenzen oder spontane Besprechungen können Besprechungsräume, Rückzugsbereiche oder Telefonkabinen vorgesehen werden.
Gerade in offenen Bürostrukturen kann dies sehr wirkungsvoll sein: Kommunikation bleibt möglich, findet aber dort statt, wo sie andere Beschäftigte möglichst wenig beeinträchtigt.
Eine solche Kabine – wie auf unserem Titelbild – ist damit keine bloße Komfortausstattung. Bei entsprechender Nutzung kann sie Bestandteil eines schlüssigen Büro- und Akustikkonzepts sein.
Organisatorische Regeln können viel bewirken
Nicht jedes akustische Problem verlangt eine bauliche Maßnahme. Manchmal helfen bereits klare Vereinbarungen: Wo werden längere Telefonate geführt? Welche Bereiche dienen konzentriertem Arbeiten? Wo dürfen spontane Besprechungen stattfinden? Können besonders konzentrationsintensive Tätigkeiten zeitlich oder räumlich gebündelt werden?
Solche Regeln funktionieren allerdings nur, wenn sie zur tatsächlichen Arbeit passen und gemeinsam mit den Beschäftigten entwickelt werden. Ein pauschales Gebot „Im Büro bitte leise sein“ löst einen Nutzungskonflikt dagegen selten dauerhaft.
Persönliches Verhalten erst am Ende betrachten
Natürlich beeinflusst auch individuelles Verhalten die Geräuschsituation. Sehr lautes Telefonieren, Gespräche über mehrere Arbeitsplätze hinweg oder unnötig laute Kommunikationsformen können angesprochen und verändert werden.
Dabei sollte jedoch vermieden werden, ein organisatorisches Problem zu personalisieren. Wer beruflich häufig telefonieren muss, kann diese Tätigkeit nicht einfach einstellen. Dann muss geprüft werden, ob der Arbeitsplatz für diese Tätigkeit richtig angeordnet und ausgestattet ist.
Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer bloßen Beschwerde über „den lauten Kollegen“ und einer systematischen Gefährdungsbeurteilung.
Maßnahmen anschließend auf Wirksamkeit prüfen
Nach einer Veränderung sollte geprüft werden, ob die ursprüngliche Störung tatsächlich geringer geworden ist. Dazu reichen in vielen Fällen eine erneute Begehung und Gespräche mit den betroffenen Beschäftigten.
Bleiben erhebliche Probleme bestehen oder ist die akustische Situation fachlich nicht eindeutig zu beurteilen, können weitergehende raumakustische Untersuchungen oder Messungen erforderlich werden.
Die beste Akustikmaßnahme beseitigt nicht möglichst viel Schall – sie beseitigt die Störung dort, wo sie die Arbeit beeinträchtigt.
07 Wann muss Büroakustik gemessen werden?
Nicht jede Störung durch Gespräche, Telefonate oder andere Geräusche im Büro erfordert sofort eine akustische Messung. Häufig lässt sich bereits durch eine Begehung des Arbeitsplatzes, die Betrachtung der ausgeübten Tätigkeiten und Gespräche mit den Beschäftigten erkennen, wo die Ursache liegt.
Wenn beispielsweise mehrere Beschäftigte konzentriert arbeiten und unmittelbar daneben regelmäßig längere Telefonate geführt werden, ist zunächst kein Messgerät erforderlich, um den Nutzungskonflikt zu erkennen. Auch fehlende Rückzugsmöglichkeiten, ungünstig angeordnete Arbeitsplätze oder stark hallende Räume können bei einer Begehung auffallen.
Wann eine fachkundige Untersuchung sinnvoll wird
Eine weitergehende raumakustische Untersuchung kann erforderlich oder sinnvoll sein, wenn die Ursache der Störung nicht eindeutig erkennbar ist, Beschwerden trotz bereits umgesetzter Maßnahmen bestehen bleiben oder die akustische Qualität eines Raumes objektiv beurteilt werden soll.
Das gilt insbesondere bei größeren Mehrpersonenbüros, offenen Bürostrukturen oder anspruchsvollen Planungsaufgaben. Auch bei Neu- und Umbauten kann es sinnvoll sein, die akustischen Anforderungen bereits während der Planung fachkundig zu berücksichtigen, anstatt Probleme erst nach dem Einzug festzustellen.
Was bei Büroakustik überhaupt beurteilt wird
Bei einer fachkundigen raumakustischen Betrachtung geht es nicht nur um die Frage: Wie viele Dezibel werden gemessen?
Je nach Aufgabenstellung können beispielsweise die Nachhallzeit, die Schallausbreitung im Raum oder die Sprachverständlichkeit beziehungsweise Sprachübertragung zwischen Arbeitsplätzen von Bedeutung sein. Die DGUV Information 215-443 „Akustik im Büro – Hilfen für die akustische Gestaltung von Büros“ beschreibt hierfür geeignete Beurteilungsgrößen und Gestaltungsmöglichkeiten.
Damit unterscheidet sich die Beurteilung der Büroakustik von der klassischen Vorstellung einer Lärmmessung, bei der lediglich ein Schallpegel bestimmt wird. Gerade bei Büroarbeit kann ein Geräuschpegel vergleichsweise niedrig sein und dennoch die Konzentration erheblich beeinträchtigen.
Gefährdungsbeurteilung bestimmt den erforderlichen Umfang
Welche Untersuchung erforderlich ist, ergibt sich aus der konkreten Arbeitssituation. Die Gefährdungsbeurteilung beginnt deshalb nicht mit einem Messgerät, sondern mit der Ermittlung der tatsächlichen Belastung.
Beschwerden von Beschäftigten sind dabei wichtige Hinweise. Sie sollten aufgenommen, konkretisiert und gemeinsam mit den Arbeitsbedingungen betrachtet werden. Erst wenn diese Ermittlung keine ausreichende Beurteilung ermöglicht, können weitergehende Untersuchungen oder Messungen notwendig werden.
Nach der Umsetzung von Maßnahmen gehört schließlich auch die Wirksamkeitskontrolle dazu: Hat sich die Situation tatsächlich verbessert? Können die Beschäftigten konzentrierter arbeiten? Sind die zuvor beschriebenen Störungen geringer geworden?
Damit schließt sich der Kreis von der ersten Wahrnehmung einer Störung über die Gefährdungsbeurteilung bis zur wirksamen Gestaltung des Arbeitsplatzes.
Nicht alles, was im Büro stört, muss sofort gemessen werden – aber jede relevante Störung sollte systematisch beurteilt werden.
Fazit: Lärm im Büro lässt sich gestalten
Lärm und Störungen im Büro sind nicht allein eine Frage der Lautstärke. Entscheidend ist, welche Tätigkeiten gleichzeitig stattfinden, wie Arbeitsplätze angeordnet sind und wie sich Sprache und Geräusche im Raum ausbreiten.
Wer diese Zusammenhänge bereits bei der Büroplanung berücksichtigt, kann viele spätere Probleme vermeiden. Aber auch in bestehenden Büros lassen sich Störungen systematisch ermitteln und durch räumliche, akustische oder organisatorische Maßnahmen wirksam reduzieren.
Die Gefährdungsbeurteilung liefert dafür den richtigen Rahmen: ermitteln, beurteilen, geeignete Maßnahmen festlegen und anschließend deren Wirksamkeit kontrollieren.
Gute Büroakustik schafft nicht einfach Ruhe – sie schafft die richtigen Bedingungen für die jeweilige Arbeit.
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Welche Ermittlungsmethode für welche Fragestellung geeignet ist.
Sie planen neue Büroflächen oder Beschäftigte fühlen sich durch Lärm und Gespräche gestört?
Ich unterstütze Sie bei der Beurteilung der Arbeitsplätze und bei der Entwicklung geeigneter räumlicher, organisatorischer und akustischer Maßnahmen.